| Liebe
Frau Prusko,
nun müssen wir Ihnen erst mal von ganzem Herzen vielen lieben Dank
sagen für die Geduld, die Unterstützung, das Wissen, das offene
Ohr und letztendlich für den Riesen-Erfolg!! Unsere Jule-Susann
war 3 Monate alt, als der erste Ausschlag auf den Wangen den Armen und
den Beinen auftrat. Wir waren total perplex und ratlos.... der Kinderarzt
sprach von einem Ekzem, das schon mal vorkommen kann und verschrieb
uns eine Salbe.... es wurde besser..... und es ging weg...... Doch es
kam wieder,.... verschiedene Kinderärzte u. es gab verschiedene
Salben (Elidel u. Cortison),..... und es ging besser,.... und wieder
weg. So ging es immer wieder und jedes mal dachten wir, wir hätten
es nun endlich im Griff. Das das Neurodermitis war, war uns völlig
unklar. Und auch, dass die Zappeligkeit, die Unruhe, das überdrehte
Verhalten und die schlaflosen Nächte damit zusammenhängen.
Als Jule-Susann ca. 1 Jahre alt war, habe ich angefangen alles noch
genauer zu beobachten und sprach mit vielen Müttern, Hebammen,
die wiederum mit
deren Kontakten sprachen .... ein Netzwerk, welches immer mal wieder
kleine Erkenntnisse gab. Jedoch nichts was wirklich half,... zumindest
wussten wir: Es ist tatsächlich Neurodermitis und es ist eine Krankheit.
Wir kamen uns ziemlich dumm vor, dies nicht eher festgestellt bzw. uns
dies nicht eingestanden zu haben. Dann habe ich festgestellt, dass Jule-Susann
auf Nahrungsmittel reagierte. Jedes mal nach unseren geliebten Äpfeln,
Weintrauben und schließlich der Ananassaft,... ließ sie
explodieren. Weiter zog sich diese Reaktion auf sämtlich Nahrungsmittel,
ließ es immer schlimmer werden, wir wurden immer verzweifelter
und Jule aß mittlerweile nur noch Gurke und Dinkelbrot mit Käse
oder Nutella, Dinkelnudeln und Kartoffeln. Selbst der Heilpraktiker,
den wir zwischenzeitlich aufgesucht hatten, hat uns nicht wirklich geholfen.
Er konnte aber feststellen, dass Jule auf fast ALLES reagiert, und meinte
wir sollten so gut wie alles weg lassen und bei null anfangen, um zu
sehen, wie sie reagiert. Super - damit war uns wirklich geholfen. Durch
unser “Netzwerk” kamen auch 1001 guter Ratschlag, aber keiner
wußte wirklich wie schlimm die Situation war und wie alleingelassen
man sich von den “Göttern in weiß” fühlt.
Uns war klar, es musste etwas geändert werden.... jede Mahlzeit
wurde zum Horror und Jule litt unter Ihrer Haut, der Launenhaftigkeit
und vor allem unter diesen furchtbaren Nächten. Sie war fast jeden
nacht 2 - 4 Stunden wach und konnte nicht schlafen. Wir gingen natürlich
auch am Stock und waren bis auf die Nervenenden ausgereizt. Über
mein “Netzwerk” hörte ich von einer Ernährungsberaterin,
die schon in unserer Umgebung 2 - 3 Kids geholfen hatte. Keine Theorie,
sondern lebendige Beispiele. So kamen wir zu Ihnen und merkten nach
kurzem Gespräch, wie unwissend wir eigentlich waren und wie gut
es tut, jemanden an die Seite zu bekommen, der es selbst durchgemacht
hat und weiß wo der Weg lang geht. Das gab uns die Sicherheit
und auch den Mut, diese Sache in Angriff zu nehmen, wobei wir anfangs
sehr skeptisch waren und dachten: “Naja, wenn´s denn hilft,
schaden wird´s sonst wohl nur dem Geldbeutel” ....(wie b.
Heilpraktiker). Nach kürzester Zeit war ich überfordert mit
der Nahrungsumstellung, den ganzen Informationen über Vitamine,
Pflanzenfamilien, Balaststoffen usw. und der noch schlechteren Haut
von Jule, da wir die schönen Kinderarzt-Salben ja nun wegließen.
“Man o man”, dachte ich,” das kann´s doch wohl
nicht sein, dass alles sooo schlimm wird”, obwohl Sie uns ja vorgewarnt
hatten, dass die Entgiftung furchtbar werden würde. Doch in etlichen
unserer Telefonate, bei denen ich anfangs immer etwas zickig auf Sie
war und dem Hinschmeißen echt nah, haben Sie mir so schnell wieder
Mut gegeben, dass ich doch selbst überrascht war und bin dann wieder
fröhlich in die Küche, um ihre Ratschläge gleich in die
Tat umzusetzen. Die super Ideen, die Nahrungsmittel durch neue Bezeichnungen
schmackhafter zu machen oder mit dem Hinweis eine kleine Sternentafel
zu machen und bei 5 Sternen mit einem kleinen Spielzeug zu belohnen.
Viele kleine hilfreiche Tipps. Die ersten 2 Monate waren hauttechnisch
schrecklich....., die Kocherei und Einkauferei ziemlich anstrengend,
da Jule im Kindergarten alles mitbekommen musste und ich zudem auch
berufstätig bin,... die Bade- und Cremeaktionen sehr zeitaufwendig.
Die gesamte Situation brauchte einige Zeit und Organisation, um für
alle einen gesunden, entspannten Ablauf zu finden. Jule mochte grundsätzlich
das Essen, bis auf einige Sachen, die wir dann umstellten und sie begriff,
dass diese ganze Umstellung Ihr helfen sollte und ist super tapfer,
wenn´s um Süßigkeiten im KiGa oder auf Geburtstagen
geht. Das lange Baden wurde durch Bauklötze und mein schaurigen
Gesang auch immer lustiger. Es war eine Berg- und Talfahrt, die jeden
Tag einen anderen Lauf nahm, und jedes Mal wenn wir in einem Tal waren,
haben Sie uns wieder den Mut gemacht, nicht aufzuhören.... und
dann ganz plötzlich - schon nach 5 Monaten - innerhalb von 2-3
Tagen wurde sie fast erscheinungsfrei. Unglaublich, dieses kleine Wesen
mit gesunder Haut in die Arme zu schließen. Heute nach ca. 4 Monaten
ist Jule komplett erscheinungsfrei, schläft gut (1x wach/Nacht)
manchmal sogar durch und ist viel ruhiger, ausgeglichener, zugänglicher,
schmusiger geworden und unsere Bindung ist viel Stärker. Wir testen
jetzt unterschiedliche Nahrungsmittel und haben auch mal wieder Ausschlag
an den alt bewährten Stellen, auch durch Wärme, Stress o.ä,
, aber sind froh diesen Weg eingeschlagen zu haben. Selbst der Kinderarzt,
der durch unsere Besuche immer wieder den Stand der Entwicklung mitverfolgte
war sehr stark beeindruckt, dass so ein Erfolg durch eine Nahrungsveränderung
erreicht werden kann. Und auch der Heilpraktiker, mit dem wir auch noch
im Kontakt sind, war ganz wissbegierig auf ihr Erfolgsrezept. Ich schilderte
ihm in einem kurzen Gespräch, wie toll sie uns beraten haben.
Liebe Frau Prusko,
es ist unglaublich, wie viel Sie uns an Wissen über Nahrung und
Hautpflege vermittelt haben. Und wie wenig wir vorher wussten. Unser
gesamter Freundes-, Bekannten- und Familienkreis ist überwältigt
von dem Ergebnis und alle Bedenken sind wohl begraben. Nochmals vielen,
vielen Dank für alles!! Sorry, für die entnervten und frustrierten
Momente. Wir hoffen, Sie bleiben gesund und fröhlich, wünschen
Ihnen von Herzen alles, alles Gute und, dass Sie noch vielen, vielen
anderen Familien helfen können! Sie dürfen uns gerne als “lebenden
Beweis” präsentieren. Wir können Sie nur weiterempfehlen.
Mit vielen lieben Grüßen
ihre Familie Andresen
(Jule-Susann * 26.08.03, Lina-Susann * 20.07.05, Heike-Susann und Bodo)
Nachtrag vom 26.06.07
Liebe Frau Prusko,
ein Jahr ist nun schon vergangen und ich denke noch so oft an Sie und
freue mich immer wieder, damals bei Ihnen gelandet zu sein. Ich freue
mich auch, dass unser Kontakt nicht abgerissen ist. Jule geht es blendend.
Momentan ist sie 8 Tage in Dänemark mit ihrem Kindergarten. Einiges
musste ich vorbacken- bzw. kochen, da die Kids dort völlig verwöhnt
werden mit täglichem Nachtisch und Kuchen. Auch Naschi´s
habe ich selbst gewählt und mit gegeben. Auch im Kindergarten wird
mal von den anderen Kindern etwas aus der Brotdose stibitzt oder aus
der Küche ein Stück Wurst geklaut, aber ich denke, das machen
alle und es gehört dazu. Ich glaube, dass die Nahrungsmittel keine
dramatischen Reaktionen mehr hervorrufen, es sei denn es sind "Fertigprodukte"
mit Soja, o.ä. Der größere Faktor ist mittlerweile die
Sonne, die sehr aggressiv geworden ist. Die bereitet Jule mehr Probleme.
Mittlerweile sind schon viele Extra´s drin, wie z.B. Weizenbrötchen
mit Nutella, Wassereis, Schokolade, sogar ein Frühstücksei.
Natürlich alles nur ab und an und in vertretbaren Mengen. Ausnahme
Silvester: da ist hier Rummelpott-Laufen (Verkleidete Kids singen vor
der Tür und bekommen Naschi), da hatte sie absolut freie Fahrt.
Aber auch da: Fast keine Reaktion der Haut - und das bisschen hatte
ich innerhalb 3-4 Tagen wieder im Griff. Und so ist die Situation super
entspannt geworden. Ich muss ja gestehen, dass ich selber zu der Erkenntnis
gekommen bin, dass der Ernährungsplan eigentlich NICHT nur für
Jule ist, sondern für mich ein wichtiger Teil des Alltags geworden
ist ! So habe ich einen Leitfaden, der mir sagt, was - wie - wann. Früher
hätte ich oft improvisiert oder eben geguckt was im Schrank ist
und höchstens mir über den nächsten Tag Gedanken gemacht.
Jetzt kann ich beruhigt sagen, ich hab unseren Plan und der ist auch
noch gesund!! Ich bin überzeugt davon, dass ich Ihnen in einem
Jahr wieder einen Bericht schicken kann, in dem alles noch "einfacher"
geworden ist. Wir sind jedenfalls super glücklich, dass Jule fast
immer symptomfrei ist, schon viele Ausnahmen wegstecken kann und wir
super entspannt sind, zu wissen, die Situation innerhalb von Tagen wieder
im Griff zu haben. Jule hat sich prächtig entwickelt, schläft
fast immer durch (früher war das unvorstellbar) - mittlerweile
schläft auch Klein-Linchen, ihre 2 Jahre jüngere Schwester
mit im Zimmer, Jule spricht durch den Kindergarten viel Dänisch,
lacht und freut sich ihres Lebens und ist eine richtige Kuschel-Biene
geworden. Und sie lobt und streichelt ihre Haut und sagt: "Tolle
Haut, wir sind stolz auf uns!" Das ist eine so große Freude,
sie so fröhlich, lebenslustig und "juck-und kratzfrei"
zu sehen. Ich kann nur allen Neurodermitis-Eltern empfehlen, diesen
Weg einzuschlagen. Aber es muss aus eigener Überzeugung kommen
und alle die sich noch nicht schlüssig sind, können sich gerne
meine Telefonnummer bei Ihnen abholen und mich anrufen. Und wieder möchte
ich mich noch mal allerherzlichst bei Ihnen bedanken!! Sie haben nicht
nur Jule geholfen. Wir alle - als Familie - haben davon profitiert!
Viele herzliche Grüße
Heike Andresen
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