| Liebe
Frau Prusko,
das
neue Jahr hat begonnen. Rückblickend auf das alte Jahr möchten
wir uns hiermit bei Ihnen herzlich bedanken. Meine Tochter Katharina,
16 Jahre, leidet an Neurodermitis. Sie hatte diese Krankheit schon als
Kind von 2-6 Jahren. Mit 6 Jahren verschwand die Krankheit nach einem
Kuraufenthalt und einer Polypen-OP, als wäre sie nie da gewesen.
Mit 13 Jahren kam sie zurück, anfangs leicht. Im Frühjahr
2007 nach einem Klinikaufenthalt, der Besserung bringen sollte (inzwischen
war die Hand schwer betroffen), explodierte die Krankheit regelrecht
in ihrem Körper. Das Gesicht, der Hals, die Kopfhaut waren sehr
schwer betroffen, und die schlimme Hautfläche breitete sich aus.
Wir wussten nicht aus noch ein, da wir dieses Ergebnis nicht erwartet
hatten. Es begann eine Arzt - Odyssee, wo wir vergeblich Hilfe erhofften,
jedoch nach jedem Besuch erfahren mussten, das Ärzte nichts über
diese Krankheit wissen. Wir bekamen über einen großen Umweg
den Tipp, wir sollten Sie unbedingt anrufen. Sie wurden uns wärmstens
empfohlen. Anfangs waren wir skeptisch. Ihr Name war mir bekannt, ich
hatte zufälligerweise bereits ein Kochbuch von Ihnen. Zu Hause
informierte ich mich im Internet, und was ich da fand, war eine große
Hoffnung. Sollten wir jetzt endlich jemand gefunden haben, der uns helfen
konnte? Meine Hoffnung war groß, aber auch die Angst, wieder enttäuscht
zu werden. Ich rief Sie an und ihre direkte Art war mir sofort angenehm.
Sie stellten Fragen, die nie zuvor jemand gestellt hatte. Daran merkte
ich, sie wissen Bescheid. Wir machten einen Termin aus. Katharina jedoch
wollte nicht schon wieder zu einem neuen Menschen, der probieren wollte,
ob sie gesund wird. Da ich meine Tochter nicht zwingen wollte, sagte
ich ihr, ich kann nur Hilfe anbieten, den Weg gehen muss sie selbst.
Ich verstand sie ja zu gut. Jedoch wusste ich nicht mehr was wir noch
tun sollten. Endlich nach 14 Tagen willigte Katharina ein, und wir fuhren
zu Ihnen nach Isernhagen. Wir wurden sehr herzlich empfangen sie stellten
Fragen über Fragen und fragten und fragten, stellten Regeln und
einen Plan auf, wonach wir ab diesem Tag leben sollten. Sie nahmen sich
viel Zeit für uns. Und da spürte ich, hier ist ein Erfahrungsschatz,
der seinesgleichen sucht. Ab diesem Zeitpunkt fasste ich endgültig
Vertrauen. Wir besorgten die angegebenen Lebensmittel. Vieles war fremd
für uns. 3 Tage später ging die neue Ernährung sowie
die neue Körperpflege los. Wir vertrauten Ihnen blind, hinterfragten
nicht, warum sie dies und jenes machen. Wir taten einfach was sie sagten.
Ab diesem Tag konnten wir von Tag zu Tag zusehen, wie die Haut besser
wurde, die Stellen verschwanden langsam aus Katharinas Gesicht. Der
Juckreiz war hartnäckig, aber selbst dieser konnte sich nicht mehr
halten und wurde schwächer und schwächer. Zwischendurch flammte
die Krankheit anfangs schwer, später immer schwächer wieder
auf. Das Nässen der Haut hörte auf. Katharina wurde gesund.
Das Wunder, was wir immer erhofften, es wurde Wirklichkeit. Sie waren
täglich bis 22 Uhr für uns da, wir konnten Sie jederzeit anrufen.
Es brauchte die Zeit von Juli bis Dezember, bis auch die letzte Stelle,
die eiterte, endlich von selbst zugewachsen war. Bei jedem erneuten
Aufflammen der Krankheit nahmen Sie uns die Panik, machten uns Mut,
sagten wie es weitergehen soll. Die Rückfälle wurden seltener.
Es trat so ein wie Sie es vorausgesagt hatten. Die Ernährung, die
ausgewählten Lebensmittel haben wir bis heute beibehalten. Wir
hoffen, dass Katharina irgendwann alle Nahrungsmittel in kleinen Mengen
wieder ohne Rückfall essen kann. Unsere Ernährungsumstellung
werden wir beibehalten. Es fällt Katharina noch schwer, wenn sie
Werbung mit Süßigkeiten und Fertiggerichten sieht, darauf
zu verzichten. Sie ist jetzt 16 Jahre alt und lebte 14 Jahre mit diesen
Lebensmitteln, die sie so krank machten. Aber ihr neues Lebensgefühl
hilft ihr, stark zu sein. Wir wissen nicht, wo wir heute stehen würden,
wenn wir Sie nicht gefunden hätten. Wir hätten vielleicht
schon längst zu Kortison gegriffen. Meine Tochter sagte mir in
ihrer schlimmsten Zeit unter Tränen, sie wollte sich die Haut abstreifen
wie einen Mantel. Und sie wollte sich einen neue Haut „anziehen“.
Das braucht sie nun nicht mehr. Ihre Akne ist ebenfalls verschwunden.
Man kann in Worten nicht ausdrücken, wie dankbar wir Ihnen sind.
Und es ist uns nicht nachvollziehbar, dass solch ein Konzept nicht längst
überall bekannt ist. Eine „kleine“ riesengroße
Nebensache haben wir Ihnen ebenfalls zu verdanken: Ich hatte eine Angst
vor dieser Krankheit entwickelt, da sie langsam, aber unaufhörlich
voranschritt und sich über Katharinas Körper ausbreitete.
Ich hatte jeden Morgen Angst, aufzustehen und meine Tochter zu sehen,
ob wieder neue kranke Stellen entstanden waren. Ich schlief nachts nicht
richtig, da ich sie immer aufstehen hörte wenn der Juckreiz sie
quälte. Diese Angst nahmen Sie uns. Sie zeigten uns, wie man dieser
Krankheit begegnet, ohne Kampf, nur durch Beachtung von Regeln in Einheit
mit der Natur. Sie zeigten uns den Weg zurück in ein lebenswertes
Leben. Meine Tochter hat ein sehr herzliches Lachen, was ich für
ein Jahr nicht von ihr hörte. Jetzt lacht sie wieder wie vor Ausbruch
der Krankheit. Wir wünschen Ihnen alles erdenklich Gute und hoffen,
sie können noch lange vielen Menschen helfen. Wir empfehlen sie
weiter wo wir können.
Viele Grüße.
Katharina und Monika Burghardt
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