Neurodermitis - Beratungsstelle

Sigrid Prusko, ärztlich geprüfte Ernährungs-, Gesundheits-, und Lebensberaterin, Autorin, Anti-Aging-Beraterin"
Hainhäuserweg 10 * 30916 Isernhagen * Telefon: 0511 / 775 007
Neurodermitis Beratungsstelle
In eigener Sache...

Meine Beratungsstelle ist für viele Betroffene manchmal der lezte Strohhalm, denn bevor Sie zu mir kommen, haben die Menschen schon viele Odysseen hinter sich und sind meist total am Boden zerstört. Ihre Seele leidet Höllenqualen und die eigene Haut ist ein Fremdkörper für Sie geworden. Manche Erwachsenen möchten Ihre Haut wie ein Kleid abstreifen und haben die Hoffnung aufgegeben, jemals wieder schöne gesunde Haut zu bekommen. Da ich selbst einmal betroffene Mutter war, weiß ich wovon ich spreche. Meine Tochter hatte von Geburt an eine sehr schwere Form von Neurodermitis. Sie hatte am ganzen Körper entzündete, offene und blutige Ekzeme. Sie sah aus wie ein Stück rohes Rindfleisch. Sie mußte Tag und Nacht in Verbände gewickelt werden und um die Verbände leichter lösen zu können, wurde Sie in Wasser regelrecht eingeweicht.

Wenn andere Mütter mit Ihren Kindern spazieren fahren konnten, habe ich mein Kind regelrecht verstecken müssen, weil manche Menschen mit entsetzten Gesichtern in den Kinderwagen hinein schauten und mir auch noch Vorwürfe machten, mit so einem Kind in die Öffentlichkeit zu gehen. Meine Tochter war durch die geschundene Haut sehr entstellt und kein niedliches Baby wie andere Säuglinge. Ich kenne den Schmerz - das Leid, was man jeden Tag erlebt, die Wut, nicht helfen zu können und nicht verstanden zu werden. Und dann geht man vom Kinderarzt zum Hautarzt, zum Allergologen, konsultiert verschiedene Kliniken und man bekommt immer den gleichen Rat - einfetten, in 01 baden und dann - Cortison- Salben und Antihistaminika gegen den Juckreiz. Keine Nacht richtig schlafen zu können, ständig jemanden neben sich zu haben, der sich blutig kratzt, die Bettwäsche am Tag bis zu 3mal zu wechseln und kein Familienleben mehr zu haben. Meine Tochter hat mich rund um die Uhr eingespannt. Es gab nur noch sie ,ich hatte für alles andere keine Zeit mehr, hatte Mühe den Haushalt zu bewältigen und meinen Sohn der inzwischen 5 Jahre alt war, hatte ich einfach vergessen. Über 1 Jahr habe ich mit meinem Kind in der Klassischen Schulmedizin und in der Naturheilkunde nach Methoden, Therapien, und nach Möglichkeiten gesucht, um meiner Tochter zu helfen. Und das Ergebniss war, meine Tochter bekam ohne mein Wissen eine Cortison- Creme, die ich 3x dünn, täglich eingcremte. Ich war wie vom Donner gerührt als ich von einer Apothekerin erfuhr, daß diese Creme Cortison enthielt und ich mein Kind damit über 7 Monate pflegte, ohne den Inhalt zu kennen und dessen Nebenwirkungen. Und damit nicht genug. Als ich die Creme wegließ, zeigte sich, was mir fast den Atem nahm, die Haut explodierte dermaßen, daß meine Tochter wie ein Monster aussehen ließ.

Die Haut näßte ständig und das Kind war am jammern, jaulen, ständig am schreien und sie schlief überhaupt nicht länger als 1 Std. Ich war mit meinen Nerven am Ende und manchmal war der Alkohol mein einziger Trost. Und doch, man gibt die Hoffnung nicht auf. Mein letzter Schritt den ich unternahm, um meinem Kind zu helfen, war so erniedrigend und ich wurde dermaßen verletzt, daß ich nichts mehr unternehmen wollte. Ich wollte noch einmal einen bekannten Professor konsultieren und bekam endlich nach 12 Wochen einen Termin. Doch dieser Professor meinte nur, es wäre besser mit meinem Kind in die Wüste zu ziehen und meine Tochter würde nicht in diese Welt passen -schreiend und völlig aufgelöst verließ ich die Klinik - aber in der Tasche hatte ich eine neue Cortison - Salbe. Wie eine Seifenblase war all meine Hoffnung endlich die erhoffte Hilfe zu erhalten geplatzt.

Danach versteckte ich mich mit meiner Tochter und bekam Frustfressen, griff immer wieder zum Alkohol und war für niemanden mehr zu sprechen .lch hatte aufgegeben!! Doch heute weiß ich, daß Engel um mich waren. Das Schicksal meinte es gut mit mir. Einige Monate später kam ein Freund meiner Eltern zu Besuch, er war Arzt und nebenbei erzählten Sie ihm, wie krank ihre Enkeltochter doch war. In dieser Nacht erfuhr ich was Neurodermitis ist und was ich für Möglichkeiten hatte, etwas zu verändern. Und von da an wußte ich, daß nur ich selbst meiner Tochter helfen konnte. Sie können es sich nicht vorstellen, aber nur durch das gute Gespräch habe ich die Kraft bekommen, selber etwas zu unternehmen. Von da wußte ich, daß ich meiner Tochter helfen konnte. Ich habe mein Leben verändert, das Umfeld meiner Tochter saniert und meiner Tochter eine völlig andere Ernährung zukommen lassen. Es gab vor allem keine Fertigprodukte mehr, habe sämtliche Milch und Milchprodukte aus dem Ernährungsplan meiner Tochter gestrichen. Der Supermarkt war für uns tabu. lch bin nur noch im Reformhaus und Bioladen einkaufen gegangen. Ich habe die Haut nicht mehr eingefettet und nach cirka 8 Monaten konnte man erkennen, daß die Haut sich besserte. Natürlich nur in kleinen Schritten, aber ich konnte sehen, daß das was ich tat, täglich wieder Hoffnung aufkommen ließ.

Nach langen sehr mühsamen und anstrengenden 3 Jahren war die Haut meiner Tochter so wieder hergestellt, daß man sie streicheln konnte, ohne daß man Angst haben mußte, ihr weh zu tun. Heute ist sie 20 Jahre und sie hat eine Haut wie Samt und Seide, auch kein Heuschnupfen und kein Asthma. Sie ist gesund und freut sich des Lebens.

Aber ich habe nicht aufgegeben, mich um Menschen zu kümmern, die von dieser Krankheit betroffen sind. 1985 habe ich eine Selbsthilfegruppe gegründet. 1989 habe ich von der Stadt Hannover den Preis für die außerordentliche Arbeit in dieser SHG erhalten. Ich bin zur Heilpraktiker-Schule gegangen und eröffnete meine erste Beratungsstelle für Neurodermitis - Erkrankte. Daraufhin machte ich eine Ausbildung zur Lebensberaterin und bin heute ärztl. geprüfte Gesundheits-, Ernährungs-, und Lebensberaterin. Nebenbei habe ich das Buch geschrieben "Neurodermitis - Wegweiser zur entlastenden Ernährung“ Gräfe und Unzer, und einige Bücher im Eigenverlag. Meine Arbeit ist es die betroffenen Menschen, vor allen die verzweifelten Eltern, dessen Kinder von Neurodermitis geplagt sind, aufzufangen und ihnen einen individuellen Weg zu zeigen, was, wie und wo sie etwas verändern und bewirken können.

Die Erfolge durch die individuelle Ernährungs-, und Lebensberatung hat sich herumgesprochen und viele Menschen ob groß oder klein haben Hilfe erhalten und sind, wie ich immer wieder hören und lesen kann, glücklich. Sie fühlen sich nicht mehr als Außenseiter in der Gesellschaft, aber sie haben selbst dazu beigetragen gesund zu werden. Denn für die Heilung von Krankheiten, wie z. B. bei Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und bei der Neurodermitis ist die aktive Mitarbeit des Betroffenen und betroffener Eltern von größter Bedeutung, sonst kann die beste Beratung nicht viel ausrichten. Wenn jeder jedoch die Eigenverantwortung für seine Gesundheit, gepaart mit dem nötigen Wissen, übernimmt, so sind der Fähigkeit seines Körpers, gesund zu werden und zu bleiben, kaum noch Grenzen gesetzt. Durch die individuelle, allergenarme und eine symbiosefreundliche gesunde Ernährung und die richtige Hautpflege erlebe ich es täglich in der Praxis, daß man nie die Hoffnung aufgeben muß, um eine schöne, glatte und gesunde Haut zu erhalten. Neurodermitis ist eine anlagebedingte Stoffwechselerkrankung, keine Hauterkrankung. Man braucht nur vielleicht ein wenig Unterstützung und eine roten Faden, den man entlang gehen kann.

Immer wieder stelle ich fest, das sich die besonderen Pflegeprodukte hervorragend für die Neurodermitis erkrankte Haut bewähren. Die Haut beruhigt sich sehr schnell, der Juckreiz wird gelindert und die Creme steht nicht mehr, wie andere Pflegepräparate, auf der Haut und verstopft die Poren. Viele Erwachsene und selbst die Kinder sind von den Produkten begeistert. Wenn ich damals so ein gutes Pflegepräparat für meine Tochter gehabt hätte, wäre mir (uns) vieles erspart geblieben. Um so mehr möchte ich den Menschen einen Rat geben, Sie sollten nie die Hoffnung aufgeben, es gibt immer ein Licht im Tunnel .

Sie können mich jederzeit telefonisch erreichen.

Mit freundlichen Grüßen

Sigrid Prusko